PrismaLife! Schnell raus, bevor es zu spät ist!

Liebe Leser,

wie bereits mehrfach angedeutet, geht es wohl so langsam zu Ende im Hause PrismaLife!

Die Prisma Life stemmt sich weiter gegen eine drohende Insolvenz. Aber da hilft kein rumgezappel, Tod ist Tod! 

Der Lebensversicherer aus Liechtenstein päppelt derzeit seine Zahlen. Schritt für Schritt, berichtet der „Versicherungsmonitor“, nähere sich das Unternehmen der Soll-Solvenzquote von 130 Prozent, die die Aufsicht FMA mindestens erfüllt haben will. Lösen lässt sich das Finanzproblem des Versicherers aber nur durch einen Verkauf.

Das die liechtensteinische Finanzaufsicht FMA bei der Prisma Life einen Geldhahn zugedreht, berichtet der „Versicherungsmonitor“. An deren Eigner Sören Patzig dürfe der Versicherer kein Geld mehr auszahlen. Auch nicht an Patzigs Finanzvertrieb, die AFA AG in Cottbus, die viel Geschäft für die Prisma Life gemacht habe. Im Gegenteil, die AFA habe dem Versicherer Bestandsprovisionen in Höhe von sieben Millionen Euro gestundet. Ferner solle diese laufende Vergütung der AFA für Lebenspolicen von drei auf ein Prozent gesenkt werden.

130 Prozent Solvabilität derzeit kaum zu erreichen

Diese Angaben seien einem Bericht des Wirtschaftsprüfers EY (vormals Ernst & Young) zu entnehmen, der dem „Versicherungsmonitor“ vorliege. Die Prisma Life ist seit Ende vergangenen Jahres in Schieflage, seit der Versicherer routinemäßig überprüft wurde, ob er die Eigenkapital-Richtlinie Solvency II erfüllt . Von Anfang bis Ende 2016 habe sich die Prisma Life in Schritten von zunächst 60 bis endlich knapp 100 Prozent Solvabilität-Quote hochgehangelt. Benchmark der Aufsicht FMA sind 130 Prozent.

Im günstigsten Fall solle sich das Unternehmen auf 122 Prozent Solva hocharbeiten können, etwa mit Hilfe eines Rückversicherers, der dem Unternehmen weitere Kapitalrisiken von den Schultern nimmt. Nehmen könnte: noch seien die Verhandlungen hierzu im Fluss. Bestandsverkäufe, eigentlich ein Weg teure Vertragspflichten loszuwerden, würden der Prisma Life nicht helfen, berichtet der „Versicherungsmonitor“ weiter.

Teilverkäufe von Beständen kaum möglich

Denn bei einem Verkauf von Beständen an andere Versicherer bestehe laut EY die Besorgnis, dass durch „Abschreibungen von aktivierten Abschlusskosten die Prisma Life AG überschuldet“ sei. So spare das Unternehmen verstärkt Kosten und setze auf eine (mögliche, angeblich nicht nötige) Geldspritze in Höhe von fünf Millionen Euro der Liechtensteinischen Landesbank.

Helfen könnte der Prisma Life wohl nur ein Verkauf des Unternehmens an einen anderen Versicherer. Hierzu sei das Unternehmen im Gespräch mit einer „Reihe von Interessenten“, berichtet der „Versicherungsmonitor. Zur Jahresmitte hin könne man einen Käufer gefunden haben. „Es kann auch schneller gehen“, wird Helmut Posch, seit letztem Jahr Verwaltungsratspräsident der Prisma Life, in dem Bericht zitiert. Immerhin sei die Rückzahlung einer im April fälligen 20-Millionen-Euro-Anleihe laut Posch inzwischen gesichert.

 

Quellen: Versicherungsbote, Versicherungsmonitor u.a.

 



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